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Beschreibung der Schwitzhütte

 

Meine Schwitzhütte

Die Schwitzhütten Methode habe ich bei den "Nativpeople" (Indianer) in Kanada, Amerika und von spirituellen Lehrern in der Schweiz und Frankreich über Jahre hinweg gelernt.
Ich bin Hüter der heiligen Gebetspfeife. Die Schwitzhütten Zeremonie, ist bei mir ein fester Bestandteil meines Lebens geworden.
Die Schwitzhütte ist für mich unter anderem ein therapeutisches Mittel, das viele ungeahnte Kräfte freisetzen und so eine tiefe Heilung entstehen kann. Die Schwitzhütte ist auch eine sehr tolles Instrument um sich zu spüren und sich der Erde nah zu fühlen, in die Verbundenheit des All eins seins einzutreten und sich zu Entschleunigen.
Alte Muster und Verletzungen können in der Schwitzhütte auch abgelegt werden und man wird danach wie als neuer Mensch wiedergeboren, - sozusagen aus dem Leib der Mutter Erde hinaus -.
Lassen sie sich Überraschen und melden sie sich für die nächste Schwitzhütte an.
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Die Gebetspfeife

In Meiner Schwitzhüttentradition ist diePfeife ein fester Bestandteil der Schwitzhütte!
Wenn die Pfeife gestopft wird, lege ich zuletzt Salbei darauf, um die negativen Kräfte zu vertreiben.
Die Pfeife wird der Erde und dem Schöpfer dargeboten. Die Pfeife wird in alle Himmelsrichtungen gehalten.
Die Canunpa ist eine heilige Pfeife. Das Rauchen der Pfeife ist ein sehr feierliches Ritual.
Der Rauch der aufsteigt verbindet den Menschen mit seinem inneren und dem äußeren Licht.
Der Pfeife entströmt Macht. Die Pfeife ist das Herz, der Pfeifenkopf das Fleisch und Blut, der Hals das Rückgrat und der Rauch der Atem des Schöpfers. Auch der Tabak ist heilig. Wenn Du durch die Pfeife sprichst, kannst du gar nicht lügen, du kannst nur die Wahrheit sagen. Die Pfeife an sich ist nicht heilig, aber das Rauchen und die Gebete machen sie heilig. Du kannst ihre Macht und spirituelle Schwingungen spüren.
Das Pfeifenbündel wird während der Schwitzhütte mit Liebe und Hochachtung behandelt und auf den Altar gelegt.
Die Pfeife rauche ich nur mit Gleichgesinnten und gebe sie im Uhrzeigersinn oder Sonnenlauf weiter. Jeder Zug ist eine Danksagung und ein Gebet für die Tierwelt, die Pflanzen, die Erde, das Feuer, die Luft und Steine etc...
Du wirst ein Bindeglied zwischen dir selbst und der Welt, den sichtbaren und unsichtbaren Welten.
Das Tabakgemisch (Kinnikinnik) besteht bei mir aus gleichen Teilen Tabak, Salbei und Bärentraube.
Ich verwende in meinen Zeremonien keine halluzinogenen Drogen.
Mit der Pfeife kann man Frieden mit seinem grössten Feind in sich selbst und im Außen schließen.
Ich bin Hüter der heiligen Adlerkopf - Gebetspfeife.
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Die traditionelle Schwitzhütte

Die Schwitzhüttenzeremonie ist eines der ältesten Reinigungsrituale für Körper, Geist und Seele.
Eine ursprüngliche indianische Bezeichnung ist heiliges Tipi, was bedeutet, wo die Steine zu Dir sprechen. Die Schwitzhütte selbst symbolisiert den Bauch von Mutter Erde und wird meist aus
12 oder 16 Weidenruten gebaut. Das Gerüst der Hütte symbolisiert das Skelett des Menschen
und wird mit Decken so abgedeckt, dass die Öffnung in Richtung Osten, zum Sonnenaufgang hin zeigt.
Die 16 Weidenruten werden mit 4 waagerechten Ringen verbunden. Sie symbolisierten die 4 Phasen
der Schöpfung. Obwohl die Schwitzhütte klein gehalten ist, bedeutet sie für diejenigen, die darin hocken, das gesamte Universum. Die Indianer glauben, daß in dieser Hütte, sämtliche Geister aller lebenden Kreaturen und aller Dinge vereint sind. Die Anordnung der Schwitzhütte symbolisiert
das Zusammenwirken von Mutter Erde (die Hütte), Vater Sonne (Feuer), Großmutter Mond (der Altar) und dem Lebensbaum. Vor der Schwitzhütte wird man mit Salbei oder Süßgras abgeräuchert.
Dabei wird Negativität entfernt und ihm gute Energien zugeführt.
Der Leiter der Zeremonie geht als erster in die Hütte und nimmt seine Pfeife mit. Er bedeckt
den Boden mit Salbei, dann verbrennt er Süßgras. Anschließend betreten die anderen Teilnehmer
im Uhrzeigersinn die Schwitzhütte. Dabei sitzt der Zeremonieleiter im Westen neben dem Altar.
Es gibt noch einen Helfer, der von draußen die glühenden Steine reicht und das Feuer unterhält.
Wenn der erste Stein durch den Eingang herein gereicht wird sagen die Teilnehmer danke!
Der Helfer draußen schließt die Klappe und sieht zu, dass kein Licht in die Hütte dringt.
Der Führer gießt oder sprenkelt dann Wasser über die glühenden Steine. Das Wasser eiskalte Wasser und die rotglühenden Steine symbolisieren die Vereinigung der Erde mit dem Himmel, das Lebenswasser mit dem heiligen Atem des Geistes... .
Eine große Kraft steigt auf, der weiße Dampf, er bedeutet die Wolken, die lebendige Seele, das Leben. Die Hitze ist nun sehr groß.
Die Lungen atmen Feuer ein ... . Die Kraft dringt in dich ein, heilt dich. Der Dampf wird von
der Haut gebremst, aber die Erdkraft durchdringt deinen Körper und deinen Geist. ...
Traditionell werden 4 Runden durchgeführt
Die erste Runde ist dem Danken gewidmet. Es gibt Vieles, wofür wir dankbar sein können,
auch und gerade Alltägliches.
Die zweite Runde bietet die Möglichkeit zu bitten, für uns und für andere.
In der dritten Runde können wir das loswerden was wir nicht mehr wollen und übergeben es dem Feuer. Das wovon wir genug haben teilen wir den Anderen mit, dies darf auch mal ein Witz oder ein Lied sein.
In der vierten Runde schließlich nehmen wir die Hitze des Feuers und schicken sie in Gedanken dorthin, wo Heilung notwendig ist.
Die Indianer konkretisieren Ihre persönlichen Gebete durch Tabak. Da sitzt man schweigend im Dunkeln und überlegt, was die Schwitzhütte eigentlich bedeutet. Man macht die Augen zu und
lauscht dem Zischen des eisigen Wassers auf den heißen Steinen, lauscht was sie einem zu erzählen haben. So eine Schwitzhütte ist die kleine Kirche der Blackfoot, sie reinigt die Seele.
Wer es nicht mehr aushielt sagt: "nix o qua" - alle meine Verwandten, dann wird kurz gelüftet
und kühlere Luft hereingelassen.
Nach den vier Runden wird die Zeremonialpfeife gereinigt und die Schwitzhütte
im Sonnenlauf - also im Uhrzeigersinn, verlassen.
Draußen werden dann die verschwitzten Körper mit kaltem Wasser und
mit Salbeiblätter abgerieben.
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